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Las Canciones
Kammeroper nach Johannes vom Kreuz
Musik von Andreas Daams
Eine Produktion des MusikTheaterKöln
Regie: Ursula Albrecht
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Pressestimmen
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...Die vier Sopranistinnen verkörpern die Winde der Himmelsrichtungen. Die unsichtbare Seele
wird von milder Luft eines Zephyrs umfächelt. Sie kann aber auch von der kalten Strömung eines Boreas
umweht werden. Gespielt wird das Ganze in einem zuerst glutrot, später weiß ausgeleuchteten Gazezelt - auch dies ein von Ursula Albrecht deutlich inszenierter Hinweis
darauf, dass wir es mit einem schleierhaften, eher gedachten Geschehen zu tun haben...
(Hannoversche Allgemeine Zeitung)
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...Ursula Albrechts Inszenierung von "Las Canciones" ist
so etwas wie eine theatrale Verdichtung, eine kontemplative
Veroperung des Geistlichen Gesangs... Daams' Musik ist Neue
Musik. Ihr instrumentaler Anteil kommt von vier Celli, die
wunderbar differenzieren können. ... Die Musik ist neu und
trotzdem herrlich harmonisch. In ihren vierstimmigen Passagen
scheint sie chorische und orchestrale Fülle auszuschütten...
(Dortmunder Rundschau)
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...Die vier Frauen stehen isoliert, verwundet, starr. Sie
warten. Dann finden sie sich, fassen sich zum Reigen an den
Händen. Und werden sofort wieder auseinander gerissen. Auch
mehrere Bogenhaare der Cellisten reißen, so heftig tobt der von
Christoph Maria Wagner souverän geleitete Widerstreit der
Seele, den Komponist Andreas Daams in hochemotionale Musik
umgesetzt hat. ...
(WAZ)
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Nichts ließ die
Ausstrahlungskraft der von Andreas Daams geschriebenen
Kammeroper "Las Canciones" wohl sinnfälliger spüren
als die angespannte Stille im Saal. Zu sehr berührte bei aller
zunächst vordergründigen Ferne von Thema, Musik und
Darstellung durch das MusikTheaterKöln der hier künstlerisch
mehrschichtig verdichtete und ineinandergreifende Kern dieses
einstündigen Einakters...
(Rheinische Post)
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...Resultat ist
ein stimmungsvolles, kurzweiliges, klingendes Bild mit
wunderbaren Interpretinnen...
(Kölner Stadtanzeiger)
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...Musikalische
und visuelle Elemente vereinen sich somit zu einem Geflecht,
bringen sanfte Lyrik oder zerstörerische Dramatik zum Ausdruck
- und stets große Emotionen. Der geistliche Gesang schöpft
viele Möglichkeiten der Oper aus, spielt mit Licht und Raum,
unterschiedlichen Charakteren, mit Stimmen und Klängen. Ein
modernes mystisches Erlebnis.
(Fermate)
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...Gerade der Verzicht
auf billige Vordergründlichkeiten - seien sie tonal oder atonal
- verleiht dem knapp einstündigen Werk seine unaufdringliche
Tiefenwirkung. ... Was Daams aus diesem Apparat an Klängen
herausholt, hat über weite Strecken orchestralen Anstrich:
große Musik, bestehend aus kleinen Gesten. ... Abseits vom
Theater des erhobenen Zeigefingers gehört "Las Canciones"
zu der Art synergetischer Gesamtkunstwerke, bei denen am Ende
das Ergebnis quasi durch die Hintertür mehr ist als die Summe
seiner Einzelteile.
(Niederrhein Nachrichten)
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... Daams schuf
einen Dialog zwischen vier Sopranstimmen und vier Celli, der
sich durch alle Ebenen der musikalischen Kommunikation bewegt -
hervorragend interpretiert unter der musikalischen Leitung von
Jörg Ritter. Die szenische Umsetzung von Ursula Albrecht mit
der Bühnengestaltung und Kostümen aus der Hand von Marpa
Schneider bestach durch transparente, konzentrierte Mittel...
Hier beeindrucke eine Stunde gelungenes Zusammenspiel von Musik,
Inszenierung und Interpretation ganz im Geiste der Textvorlage.
... Ein zahlreiches, begeistertes Publikum dankte mit
langanhaltendem Applaus.
(NRZ)
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